SAP IM4G: Das Werkzeug für den iMsys-Rollout

cronos unterstützt Einführung mit speziellem Template

Spätestens im Sommer wird der Zeitplan für den iMsys-Rollout festgelegt sein. Deswegen müssen sich insbesondere die SAP-Anwender unter den Versorgungsunternehmen jetzt darauf vorbereiten, die IT-seitigen Voraussetzungen für den Rollout zu schaffen. Ein zentrales Werkzeug wird dabei „SAP Intelligent Metering for German Energy Utilities“ – kurz: SAP IM4G – sein. Ohne dieses Modul sind die speziellen deutschen Anforderungen für SAP-Anwender nicht umzusetzen. Die cronos Unternehmensberatung weist darauf hin, dass in diesem Zusammenhang nicht nur die Netzbetreiber in der Pflicht sind, sondern auch die anderen Rollen, die an der Marktkommunikation beteiligt sind, wie etwa die Lieferanten. Eine weitere Voraussetzung für die Implementierung ist zudem der SAP Common Layer. Unternehmen, die diesen noch nicht im Einsatz haben, müssen das zügig nachholen, um für den Rollout pünktlich startbereit zu sein. Für SAP IM4G hat cronos ein eigenes Template entwickelt, das eine schnelle und sichere Einführung unterstützt. Zudem bietet der SAP-Spezialist speziell abgestimmte Workshops und Beratungspakete zum Festpreis.

Zu den grundsätzlich neuen Prozessen, die künftig über SAP IM4G abgebildet werden, gehört die Kommunikation von Parametern bei der Installation und beim Austausch intelligenter Messesysteme sowie die BSI-konforme Übermittlung von Messwerten. Dazu stellt SAP IM4G ein eigenes Cockpit zur Verfügung, das „Intelligent Metering Interaction Center“. Dieses unterstützt neben der Neuanlage auch alle weiteren Prozesse, wie den Gerätewechsel, die Störfallbearbeitung, die Einleitung von Sonderablesungen oder die Stilllegung. SAP IM4G bietet zudem umfangreichen Prüffunktionen, die nicht nur eine korrekte Installation der intelligenten Messsysteme sicherstellen, sondern auch den BSI-konformen Datenaustausch mit allen beteiligten Marktrollen.

Neben dem Parametrisierungs-Prozessdokument werden mit IM4G zwei weitere neue Stammdatenobjekte eingeführt: das Messprodukt und die Messinstanz. Im Messprodukt sind die Tarifanwendungsfälle (TAF) hinterlegt. Je TAF sind die abhängigen, im Customizing konfigurierten Attribute vorzubelegen, etwa die direkte Pflege oder Zuweisung von Regelwerken, wie beispielsweise eine zentrale Schaltzeiten- und Schwellwertverwaltung. Die Messinstanz enthält die konkreten Ausprägungen der Messprodukte je Zählpunkt, Gerät und Marktsicht. Die vom Messprodukt geerbten Eigenschaften sind hier zählpunktscharf und zeitabhängig dokumentiert, wobei auch künftige Messproduktwechsel oder Attributänderungen vorerfassbar sind.

Damit die Einführung reibungslos erfolgen kann, hat die cronos Unternehmensberatung bietet neben dem Template für SAP IM4G zwei Beratungspakete zum Festpreis. So können Unternehmen im Rahmen eines eintägigen Workshops das neue System kennenlernen und erste Handlungsoptionen abklären. Paket Nummer 2 umfasst eine umfangreiche Vorstudie. Neben einem Evaluations-Workshop werden das Kernteam entsprechend geschult, die unternehmensspezifischen Anforderungen aufgenommen und Soll-Prozesse, -Organisation und -Architektur definiert. Dazu kommen eine Gap-Analyse, die Definition der IT-Roadmap sowie eine detaillierte Aufwandsschätzung. Der Preis für den eintägigen Workshop liegt bei 1.000 Euro, der für die ausführliche Vorstudie bei 49.000 Euro, jeweils zzgl. MwSt.