Wohin nur mit den vielen Daten?

Vorbereitung auf S/4HANA über die Archivierung

Viele Energieversorger betreiben ihr SAP-IS-USystem seit vielen Jahren ohne systematische Archivierung von Daten. Auch für mittelgroße EVU sind Datenmengen von einigen Terabyte pro System durchaus üblich. Wenn das Netz- und / oder das Vertriebssystem im Zuge der Systemtrennung auf der grünen Wiese neu aufgebaut wurden, dann wurde – je nach Migrationserfahren – dem unbegrenzten Datenbankwachstum zwar zwischenzeitlich einmal der Stöpsel gezogen, aber mehr als eine Ruhepause war dies nicht. Denn bei typischen Datenbankwachstumsraten in der Größenordnung von 50 GB pro Monat und mehr ist es bei großen und mittelgroßen EVU nur eine Frage der Zeit, bis die dem SAP IS-U zugrunde liegenden Datenbanken erneut in einen kritischen Größenbereich kommen. Dabei sind besonders SAP-EDM Systeme als ausgesprochen „datenspeicherhungrig“ bekannt.

Wenn es langsam kritisch wird
Wo liegt für klassische Datenbanken der kritische Bereich? Dies ist nicht einfach zu beantworten, denn es gibt keine klar definierte Grenze, ab der eine relationale Datenbank unhandlich wird. Die Effekte treten schleichend ein und sind zudem abhängig von der konkret verwendeten Datenbank. Als Faustregel gilt, dass sich ab einem Datenbankvolumen von 10 TB die Datenbankperformanz immer deutlicher verschlechtert. Hierbei spielen ganz verschiedene Effekte eine Rolle.

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