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von cronos

Auf die Plätze, fertig, los

Das Rennen um die Gateway-Administration ist eröffnet

Nun kommt es für grundzuständige wie wettbewerblich agierende Messstellenbetreiber darauf an, die Hürden auf dem Weg zur erfolgreichen Abbildung der erforderlichen Prozesse im Detail zu kennen und effektive Umsetzungsstrategien zu entwickeln. Im Zuge der Veröffentlichung der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Auftrag gegebenen „Kosten-Nutzen-Analyse für den flächendeckenden Einsatz intelligenter Zähler“ ist das Thema Gateway-Administration auf der Agenda zahlreicher Marktteilnehmer bereits im Juni 2013 weit nach oben gerückt.

Der finale Startschuss zur Etablierung der neuen, unabhängigen Marktrolle fiel im Oktober: Mit dem Abschluss des europäischen Notifizierungsverfahrens zum Entwurf der Messsystemverordnung
steht der verbindlichen Festlegung des gesetzlichen Rahmens der Smart-Metering-Initiative in Deutschland kaum noch etwas entgegen. Laut BMWi soll das Verordnungspaket zu intelligenten Netzen jetzt zügig auf den Weg gebracht werden. Dieses enthält neben den Regelungen zu Datenkommunikation, Datenschutzfragen und Organisation auch Vorgaben zur Finanzierung der Smart-Meter-Einführung. „Gerade Netzbetreiber als grundzuständige Messstellenbetreiber stehen somit unter Zugzwang“, weiß Sebastian Landgraf, Mitglied der Geschäftsleitung der cronos Unternehmensberatung GmbH. „Nachdem ihnen die Verantwortlichkeit für die Funktion der Gateway-Administration zufällt, sollten sie sich – falls noch nicht geschehen – so schnell wie möglich mit den unterschiedlichen Handlungsoptionen und deren Konsequenzen befassen.“ Die Übernahme entsprechender Prozesse und der Betrieb eines Systems zur Gateway-Administration setzt unter anderem eine umfangreiche Zertifizierung voraus, die mit hohem Aufwand verbunden ist. Aber auch darüber hinaus gilt es die spezifischen Rahmenbedingungen genauestens zu hinterfragen. Sebastian Landgraf ist sich sicher: „Nur wer die Anforderungen exakt kennt sowie die eigenen Möglichkeiten faktenorientiert bewertet, kann am Ende bösen Überraschungen vorbeugen.“ Bereits jetzt kristallisiert sich heraus, dass viele betroffene Unternehmen kaum in der Lage sein werden, die gestellten Aufgaben betriebswirtschaftlich sinnvoll in Eigenregie abzubilden. Die Frage nach zielführenden Kooperationen oder notwendigen Outsourcing-Partnerschaften rückt folglich ins Zentrum der Betrachtung.

Erste Instanz am Zählpunkt

Die besondere Sorgfalt, die bei der Definition der Rechte und Pflichten der neuen, für das Gateway verantwortlichen Marktrolle zum Tragen kommt, erklärt sich von selbst. Schließlich ist der Gateway-Administrator (GWA) die erste Instanz am Zählpunkt und fungiert als zentrale Datendrehscheibe für alle weiteren Marktteilnehmer. Entsprechend hoch sind die Vorgaben. Insbesondere die Einhaltung der Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Schutzprofil und Technischer Richtlinie TR-03109 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) treiben den Aufwand. Aber auch die Komplexität der Marktkommunikation aufseiten des GWA sollte nicht unterschätzt werden. Durch die Verpflichtung zur sicheren Verwaltung der vorliegenden Informationen und diskriminierungsfreien Einbindung aller berechtigten Marktrollen – vom Messstellenbetreiber über den Netzbetreiber bis hin zum Lieferanten – potenziert sich der erforderliche Datenaustausch um ein Vielfaches.[...]

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