Have any Questions? +01 123 444 555

Fachartikel

Fachartikel Reader
von cronos

Lösungsoptionen zur Erfüllung der Meldepflichten gemäß EMIR, REMIT und MiFID

Unabhängig vom konkreten Fokus gilt für complianceorientierte Projekte: Erforderliche Informationen müssen identifiziert, aus verschiedensten Quellsystemen zusammengetragen, vorgabenkonform aufgearbeitet und korrekt, vollständig sowie fristgerecht an die zuständigen Stellen übermittelt werden. Hilfe naht vor dem Hintergrund von EMIR bzw. REMIT aus verschiedenster Richtung, denn sowohl Dienstleister als auch Software-Unternehmen bieten einschlägige Unterstützung an. Für die zum Reporting verpflichteten Versorgungsunternehmen gilt es nun, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Lösungsansätze genau abzuwägen und den individuell zielführendsten Weg zu bestimmen.

Software as a Service (SaaS)
Anbieter wie Trayport oder auch EFETnet warten seit 2013 als Dienstleister mit spezifischen Service-Angeboten rund um EMIR und REMIT auf. Ihre Nähe zu den berichtsrelevanten Daten ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Pluspunkt. Denn die Informationen zu den Geschäften, die über das weitverbreitete Handelsportal Trayport ETS bzw. – im Fall von EFETnet – über das Central Matching System (CMS) abgewickelt werden, stehen umgehend zur Verfügung und müssen von den beauftragenden Unternehmen nicht zusätzlich ermittelt werden. Gleichzeitig gewährleisten die Service-Provider die vorgabenkonforme Übertragung der Daten an alle involvierten Instanzen via RRM (Registered
Reporting Mechanism, bei REMIT) und direkter Schnittstelle zum Transaktionsregister REGIS-TR (EMIR). Einführungs- bzw.Installationskosten aufseiten des Auftraggebers sind folglich gering. Gerade für Unternehmen mit hoher Aktivität
auf den jeweiligen Plattformen kann ein solches SaaS-Modell durchaus attraktiv sein. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass der Dienstleister nicht automatisch über alle für das Reporting relevanten Informationen verfügt. Dies gilt insbesondere, wenn auch Geschäfte, die nicht über Trayport zustande kommen respektive nicht über CMS bestätigt werden, einbezogen werden müssen. Auftraggeber sind im Zuge eines vollständigen Reportings somit nicht nur in der Pflicht, dem Dienstleister alle fehlenden Daten separat aufzuschlüsseln und zu kommunizieren. Auch die Tatsache, dass bei einem solchem Service- Szenario keine Schnittstellen zu internen Anwendungen aufseiten des beauftragenden Unternehmens – beispielsweise zum ETRM-System (Energy Trading and Risk Management) – vorgesehen sind, kann negativ ins Gewicht fallen. Ganzheitliche Analysen sind kaum möglich, da sich bspw. die Daten des beauftragten Reportings nicht in Beziehung zu den Sicherungsgeschäften oder anderen prozessrelevanten
Informationen setzen lassen – ein Umstand, der in Zukunft durchaus Einfluss auf den Markterfolg haben kann. Unternehmen sollten sich daher bewusst sein, dass sie bei der Beauftragung eines SaaSPartners die Hoheit für z. T. sensible Unternehmensdaten ein ganzes Stück weit aus der Hand geben und gegebenenfalls den Nutzwert dieser Informationen für interne Unternehmensauswertungen verlieren. [...]


Lesen Sie den vollständigen Artikel hier:
 

Zurück

Copyright 2019 cronos Unternehmensberatung GmbH
cronos Unternehmensberatung GmbH Logo © Copyright cronos Unternehmensberatung GmbH
Business Address:Am Mittelhafen 14,Münster,48155,GERMANY |Tel: +49 251 39966-0 |Email: cronos@cronos.de.