CORE
CUSTOMER VENDOR INTEGRATION

Customer-Vendor-Integration CVI

Mit der Einführung von S/4HANA forciert die SAP die bisher optionale Nutzung des zentralen Geschäftspartners.

Schaubild verschiedener Migrationsverfahren Greenfield Brownfield
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Phase 1: Initiale Anlage von zentralen Geschäftspartnern zu vorhandenen Debitoren und Kreditoren und laufende Synchronisation in Richtung des zentralen Geschäftspartners

🡆 Ausprägung des zentralen Geschäftspartners

🡆 Mapping von Attributen der Debitoren/Kreditoren in Attribute des zentralen Geschäftspartners (Customizing)

🡆 Mapping von Nummernkreisen/Kontengruppen in die jeweils passende und zu definierende Geschäftspartnerrolle (Customizing)

🡆 Optional: Datenbereinigung, Harmonisierung von Debitoren und Kreditoren (Golden Record)

🡆 Initiale Synchronisation

🡆 Laufende Synchronisierung von Kreditoren/Debitoren à zentraler Geschäftspartner

🡆 Nachbearbeitung von ausgesteuerten Synchronisationsversuchen im Post-Processing-Desktop

 

Die Änderungen der ersten Phase sind für die Endanwender nicht spürbar. Bis zur eigentlichen Transformation werden Debitoren und Kreditoren weiterhin über die moduleigenen Transaktionen angelegt (z.B. XD01).

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Phase 2: Synchronisation von zentralen Geschäftspartnern in die Kreditoren und Debitoren

Nach der Transformation zu S/4HANA ist eine Verwendung der moduleigenen Transaktionen nicht mehr möglich, es wird nun alles auf die zentrale Transaktion BP geroutet. Nun muss laufend in die andere Richtung synchronisiert werden (BP zu Kreditor/Debitor). Synchronisationsfehler werden auch hier zur Nachbearbeitung im Post-Processing-Desktop dargestellt.

🡆 Synchronisation BP in Richtung Debitoren und Kreditoren

🡆 Nachbearbeitung von ausgesteuerten Synchronisationsversuchen im Post-Processing-Desktop

Herausforderungen

Die Kernherausforderungen liegen in der Bestimmung von Nummernkreisen und Überführung der bisherigen „Kontengruppenlogik“ in die Geschäftspartnergruppierungen. Des Weiteren in der Adaption von bisherigen (kundeneigenen)Erweiterungen von Debitoren und Kreditoren und letztlich vor allem auch in der Akzeptanz der verschiedenen Fachbereiche für den zentralen GP.

Da, technisch gesehen, die Daten der Tabellen KNA1 / LFA1 weiterhin aktuell gehalten und verwendet werden, sind kundeneigene Programme, die sich dieser Tabellen bedienen erst einmal weiterhin verwendbar.

cronos best practice

✓ CVI als Vorprojekt

✓ Aufstellung von Mengengerüsten

✓ Festlegung des Umfangs der CVI: Sollen die Daten harmonisiert werden? Sollen die Daten bereinigt werden?

✓ Analyse Kundenerweiterungen

✓ Analyse Datenqualität

✓ Testsynchronisierung / Auffinden der häufigsten kundenindividuellen Synchronisationsfehler (z.B. Steuernummer falsch gepflegt)

✓ Erweiterung der CVI um die automatische Behandlung von massenhaft auftretenden Synchronisationsfehlern

Eva-Maria Möller

Schreiben Sie mich hier gerne direkt an!

Eva-Maria Möller
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