IMS DevChg[GO]

Ersteinbau iMS 
Die Lösung beinhaltet vollautomatisierte Prozesse für den Ersteinbau eines intelligenten Messsystems, aber auch Lösungen um die bestehenden Gerätewechsellösungen sinnvoll zu konsolidieren.  Bestandteile der Lösung sind neben den De- und Aktivierungsprozessen (Parametrierung) unter anderem weitreichende Customizing-Erweiterungen, welche den Gerätewechsel für den Fachbereich einfach, sparten- und gerätetypenübergreifend Konfigurierbar machen und die korrekte Umstellung aller relevanten Stammdaten im SAP IS-U System. 

Benötigte 3. Lizenzen Keine
Cloud Ready Nein
SAP S/4 HANA Ready Ja

Leistungsumfang

Durch die Anwendungshilfe 1.3 zum Interimsmodell des BDEW wird die Verwendung der Formate im Ersteinbauprozess iMS spezifiziert. Diese Anwendungshilfe ist unter Berücksichtigungen der letzten Formatanpassungen auch weiter gültig. Die cronos Lösung iMS DevChg[GO] bietet die notwendigen Erweiterungen zum SAP Standard, um diese Prozesse marktkonform und fristgerecht im SAP IS-U abzubilden. 

Gerätewechsel 
 
Für den Gerätewechsel von einer kME in ein mME inkl. SMWG kann der SAP Standard Common Layer Prozess zur Stammdatenänderungsreplikation genutzt werden. Die Lösung iMS DevChg[GO] der cronos beinhaltet Best Practice Erweiterungen zu dem bestehenden Standardprozess, um diesen „fit für iMS“ zu machen, aber auch um die bestehenden Gerätewechsellösungen für kMEs und mMEs sinnvoll zu konsolidieren. Bestandteile der cronos Lösung sind unter anderem weitreichende Customizing-Erweiterungen, welche den Gerätewechsel für den Fachbereich einfach, sparten- und gerätetypenübergreifend Konfigurierbar machen, ohne auf Entwickler-Know-how zurückzugreifen zu müssen. Die cronos Lösung zum Gerätewechsel bietet zudem u.a. weitere, nachfolgend aufgeführte Lösungen: 

  • Korrektur / Übernahme der logischen Zählwerksnummer vom Altgerät auf das Neugerät 
  • Logik für eine White- oder Blacklist 
  • Komponenten zur einfacheren Bearbeitung von komplexeren Wechseln wie RLM-, Doppeltarif- zu Eintarif- und Eintarif- zu Doppeltarifzählern 
  • Prozesserweiterungen für den Einbau der mME sowie des SMGW im SAP Stadard Gerätewechsel. 
  • Diverse Best Practice Lösungen zur Abbildung verschiedener Sparten und Gerätekonstellationen, wie z.B. Tarifierung, Anlagenumstellungen, Zählerstände usw. 
  • Dieses ist jedoch keine Voraussetzung; auch bestehende Gerätewechsel-Kundenimplementierungen können genutzt und integriert werden. 

 

Parametrierung 

 

Ein großer Mehrwert der cronos Lösung iMS DevChg[GO] ist der Prozess der Deaktivierung und Aktivierung mittels der Parametrierungs-MSCONS. Hier schließt die Lösung eine bestehende Prozesslücke im SAP IS-U, welche voraussichtlich erst auf der MaCo Cloud unter S/4HANA als eine (Teil-) Unterstützung geschlossen werden soll. Die cronos Lösung nutzt hierzu pragmatische, und zielführende Common Layer Prozesse auf Basis der Prozess Engine unter der Verwendung der SAP Standard Common Layer Formatklassen und diverser Best Practice Prozessbestandteile. Gemäß der BDEW Anwendungshilfe 1.3 muss ein Zeitraum abgebildet werden, in dem zwar schon eine mME inkl. Smart Meter Gateway eingebaut wurde, aber die Messwertbildung noch als mME erfolgt. Erst nach der Deaktivierung der Messwertbildung als mME und der Aktivierung der Messwertbildung als iMS ist der Ersteinbau vollständig erfolgt. Dieser Prozess wird mithilfe von zwei MSCONS-Nachrichten (Qualifier CMP Geräteparameteränderung) durchgeführt und sorgt für einen Umbau der Zählwerke im SAP IS-U.  

Im Standard sind auch keine automatisierten Prozesse für die Empfänger der MSCONS Nachrichten zur Deaktivierung des mME und zur Aktivierung des iMS vorhanden. Die cronos Lösung schließt diese Lücke daher sowohl für die Marktrolle des Lieferanten als auch für die Marktrolle des Netzbetreibers (bei wettbewerblichen MSB) mit der Bereitstellung von insgesamt zwei Prozessen auf Basis des SAP Common Layer – Prozessdokuments. 

Neben den notwendigen Datenaustauschprozessen sorgt die Lösung iMS DevChg[Go] auch für die korrekte Umstellung aller relevanten Stammdaten im SAP IS-U System;  vorrangig den Umbau der Zählwerksdaten und -tarifierungen sowie relevante Umstellungen an der Anlage. 

Auszug Lösungsbestandteile: 

  • Prüfung, ob Gerätewechsel auf mME und SMGw stattgefunden hat 
  • Prüfung White-/Blacklist 
  • Optional: Aktivierungsstand als Einbaustand der iMS-Zählwerke verbuchen (sofern Ableseauftrag zum Einbau noch offen) 
  • Zählwerksumbau: Setzt SMGw-Kennziffern ableserelevant 
  • Zählwerkstarifierung: Tarifiert SMGw-OBIS 
  • Zählwerkstarifierung: Tarifiert der mME-OBIS als nicht abrechnungs- und nicht bilanzierungsrelevant 
  • Zählwerksumbau: Deaktivierung der mME-OBIS als nicht ableserelevant 
  • Erneutes Verbuchen der Aktivierungsstände als Umbaustand für die SMGw-OBIS 
  • Verbuchung des Deaktivierungsstands als Parametrierungsstand für die mME-OBIS 
  • Periodenverbräuche von mME-OBIS auf iMS-OBIS übernehmen / berechnen 
  • Ableseaufträge für zukünftige Ein- und Auszüge wiederherstellen 
  • Bereinigung der noch offenen Ablesebelege aus Zählwerksumbauten 
  • Anlagenumstellungen:z.B. Ablesesteuerung, Profilzuordnung usw. 

 

 

In Summe liefert die cronos Lösung über 15 erprobte SAP Common Layer Prüfungen zur effizienten und automatisierten Abarbeitung des Prozesses inkl. Umstellung aller relevanten Stammdaten Zusätzlich werden prozessrelevante Zählerstände uhrzeitenscharf verbucht, es können Profile beendet oder MOSB-Verträge angelegt werden. Im Wesentlichen fokussiert sich die Lösung auf die Tarifanwendungsfälle TAF 1 und TAF 2 mit und ohne zugehörigem TAF7. Unabhängig davon, ob mit oder ohne Zusatzgeräte wie Wandler usw., ist die cronos Lösung modularisiert und zukunftsorientiert bereit für weitere Tarifanwendungsfälle oder auch TAF- oder iMS zu iMS Wechsel. Profitieren Sie daher auch zukünftig von Produkterweiterungen oder regulatorischen Änderungen. 

Testfallgenerator 

 

Ein weiteres, optionales Tool, welches die Lösung iMS DevChg[GO] abrundet, ist der Testfallgenerator. Basierend auf Vorlage-Prozessen zum Gerätewechsel sowie zur De- und Aktivierung können Sie beliebig viele Testkonstrukte auf Knopfdruck erzeugen und ins jeweilige Zielsystem einspielen. Sie sparen sich den langwierigen Aufbau eines Testkonstruktes auf Absenderseite oder mittels eigens generierter EDIFACT-Meldungen oder IDOCs. 

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