SAP Cloud for Utilities

C4U
SAP Cloud for Utilities

Cloud Lösung

SAP bringt mit C4U DIE Cloud Lösung für Versorger

Der weltweite Trend, Softwarelösungen als Dienstleistung zu nutzen, hat auch die Versorgungsindustrie erreicht. Die Gründe für diese Änderung sind leicht zu erklären: Public Cloud-Angebote kombinieren die Vorteile hoch standardisierter Lösungen mit sofortigem und kontinuierlichem Zugriff auf technische und prozessbezogene Innovationen zu niedrigsten Betriebskosten.

Das Design-Prinzip von SAP C4U ist gekennzeichnet durch

Multi-Service-Anbieter

 

Einen starken funktionalen Fokus auf Versorgungsunternehmen als agile, kundenzentrierte Multi-Service-Anbieter (Energie / Wasser und jegliche Art von Non-Commodity-Dienstleistungen)

bewährte Geschäftspraktiken

 

Branchenspezifische Erweiterungen des allgemeinen Cloud-Portfolios der SAP, die bewährte Geschäftspraktiken aus anderen Branchen wie Einzelhandel, Telekommunikation usw. nutzen.

moderne Softwarearchitektur

 

moderne Softwarearchitektur mit umfassenden Inhalten zur Standardintegration für SAP S/4HANA Utilities on premise oder für andere Lösungen, die den modularen Einsatz einzelner Komponenten ermöglichen

Mix & Match

 

Das Mix & Match- Prinzip: SAP-On-Premise-Kunden sollten in der Lage sein, ihre IT Schritt für Schritt in die Public Cloud zu überführen, mit Rücksicht auf ihre Kerngeschäft und ohne die Vorteile integrierter End-to-End-Prozesse zu verlieren

Einfaches Lizenzmodell 

 

Einfaches Lizenzmodell mit flexibler Pay-per-Use-Logik, skalierbar auf den Geschäftserfolg

Die SAP stellt mit der Cloud for Utilities ein weiteres Funktionspaket für die Versorgungsbranche zur Verfügung. In diesem Zusammenhang stellt man sich die Frage, wie das Verhältnis zwischen der Cloud for Utilities und dem S/4HANA Utilities ist und welche Auswirkungen zur erwarten sind. Hierzu gibt es bereits konkrete Antworten der SAP. (Quelle: Interview auf SAP.com, Interview Dr. Stefan Engelhardt im Rahmen des SAP C4U TechTalk bei cronos)

Bedeuted C4U das Ende für SAP IS-U?

Nein. Die SAP investiert weiterhin, auch in den funktionalen Umfang, der On-Premise Lösung (unter dem Namen SAP S/4HANA for Utilities). Die Vision der SAP ist es, den Kunden zu ermöglichen, Cloud und On-Premise Lösungen, nach Bedarf zu kombinieren. Somit wird das SAP IS-U weiterhin eine tragende Rolle in dieser zukünftigen Vision spielen. Um sein Commitment zu untermauern hat der Walldorfer Hersteller ein Customer Connection Projekt ins Leben gerufen, welches Kunden ermöglicht gewünschte Verbesserungen an der SAP S/4HANA for Utilities Lösung vorzuschlagen. Schlussendlich hat die SAP nun kürzlich angekündigt die erweiterte Wartung des SAP S/4HANA bis 2040 zu verlängern.

=>S/4HANA Utilities wird von der SAP weiterentwickelt und läuft bis 2040

Wird die SAP Cloud for Utilities das SAP IS-U ersetzen?

Nein. Der Funktionsumfang des SAP IS-U und der SAP Cloud for Utilities werden voneinander abweichen. Das SAP IS-U wurde ursprünglich für das traditionelle Commodity-Geschäft, also ein Verbrauchs-basiertes Geschäftsmodell, entwickelt und bietet eine große Auswahl an Optionen für verschiedenste Prozesse. Die SAP Cloud for Utilities hingegen ist speziell designt für Multi-Service Angebote und wird, als SaaS Lösung, auf schlankere Prozesse zugeschnitten sein.

=> C4U ist kein Ersatz für das IS-U, sondern - je nach Nutzung - eine Alternative bzw. eine funktionale Ergänzung, welche die neuen Anforderungen vor die Unternehmen gestellt sind adäquat unterstützt

Was ist der Unterschied zwischen der SAP Cloud for Utilities und SAP CX?

Die SAP Cloud for Utilities nutzt die SAP CX Lösungen, um Customer Experience Funktionen bereitzustellen. SAP CX ist ein Überbegriff für die SAP Customer Experience Lösungen und besteht aus einer Vielzahl von Cloud-Lösungen, wie der Commerce Cloud, Sales Cloud, Marketing Cloud, Data Cloud und Service Cloud.

Welche Architekturvarianten gibt es für den Einsatz von C4U?

Als erstes wird eine Hybrid-Architektur angeboten, bei der das S/4HANA Utilities als Backend an die bestehenden Cloud-Komponenten der CX-Suite (Sales Cloud, Service Cloud, Marketing Cloud, Data Cloud und Commerce Cloud), dem Subskription Billing, der Cloud for Energy sowie der Market-Communikation Cloud angebunden werden kann. Die Integration aller Komponenten erfolgt über enstprechende Integrationsszenarien so dass der Anwender einen End2End-Prozess konsumieren kann. Die Integration wird von SAP mit ausgeliefert und ist Teil des Produktes. Die Nutzer können dies jedoch alles als eine Cloud lizensieren und konsumieren.
Im zweiten Schritt wird alternativ auch ein Cloud-only-Variante verfügbar sein, die über eine eigene Billing-Komponente verfügt und das S/4HANA Utilities für die energiewirtschaftliche Abrechnung nicht mehr benötigt.

Wie arbeiten die einzelnen Cloud-Komponenten zusammen?

Im Hintergrund liegen einzelne Tenants die über Integrationsszenarien und ein energiewirtschaftliches "Domain Model" miteinander verbunden werden. Für den Nutzer sollte dies jedoch gar nicht wichtig und sichtbar sein. Die Nutzer werden tenantübergeifend die jeweiligen E2E-Prozesse konsumieren können. Das zu gewährleisten, ist Aufgabe der SAP.

Kann die C4U auch bei Hyperscalern wie Microsoft, AWS, Google etc. betrieben werden?

Aktuell ist es heute bereits möglich S/4HANA und/oder S/4HANA Utilities auch als Private-Cloud über Hyperscaler zu beziehen. Bei den Cloud-only-Komponenten nutzt SAP teilweise Services der Hyperscaler, Betreiber dieser Lösung ist jedoch SAP.

Welche Anpassungs-, bzw. Individualisierungsmöglichkeiten haben die Kunden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Anpassbarkeit. Ist es bei den onPremise-Komponenten möglich Erweiterungen im Sinne von User-Exits vorzunehmen oder sogar zu modifizieren, erlauben dies die nativen Cloud-Applikationen nicht mehr. Um jedoch in der Cloud eine Anpassbarkeit zu gewährleisten, bietet SAP die Möglichkeit über die SAP Cloud Platform, gekapselte Applikationen im Sinne von Programmen / Services zu entwickeln und diese mit den SAP-Standard-Cloud-Komponenten zu verbinden. Ansonsten ist natürlich auch anzumerken, dass die Cloud-Komponenten viel öfter und umfangreicher Updates erfahren, sodass vielleicht die ein oder andere Anpassung dadurch obsolet wird. Aktuell wird bei C4U z.B. mit einem vierteljährlichen Update geplant, wobei sich dies natürlich für die jeweilig eingebunden Cloudkomponenten auch nochmal unterschiedlich darstellen kann. Technisch gesehen könnten wir auch tägliche Updates fahren, dies ist jedoch auf Nutzerseite wenig sinnvoll, da eine Planbarkeit schon gegeben sein sollte. Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass eine Entscheidung hin zu einer Cloudlösung auch immer ein Kommitment zu einer hohen Standardisierung ist.

Auf welche neuen Feature in den Prozessen dürfen sich Energieversorger freuen?

Hier ist als erstes natürlich neben EDOM KI zu nennen. Es gibt bereits bestehende Lösungen im Bereich Zahlungszuordnung und Plausibilisierung von Ablesungen, die natürlich auch für C4U nutzbar sind. Darüber wird gerade an auch an der Bereitstellung von analytischen Informationen gearbeitet. Dies sind z.B. im Bereich Prosumer-Business / neue Geschäftsmodelle Informationsbereitstellung, wie z.B. Lastgangprognosen, Forecasts etc. Ansonsten sind im Bereich Customer Engagement natürlich auch Chatbots mit Industriecontent geplant.

Wird SAP ein Migrationstool von IS-U zur C4U zur Verfügung stellen?

SAP wird die Transformation unterstützen und auch Tools zur Verfügung stellen. Dies ist bereits Teil der Entwicklungsplanung. Zusätzlich kann es in vielen Fällen Sinn ergeben, schon jetzt auf ein Hybrid-Szenario zu gehen und dadurch einen ersten Schritt in die Cloud umzusetzen.

Auf welche Funktionalitäten im Vergleich zu S/4HANA Utilities müssen die Nutzer verzichten, wenn Sie C4U in der Cloud-Only-Variante nutzen?

Zunächst muss man sicherlich festhalten, dass native Cloud-Funktionen nicht dem Funktionsumfang des gesamten S/4HANA Utilities entsprechen können. Dies war aber auch gar nicht das Ziel und der Anspruch. Vielmehr wurde bei der Entwicklung der Fokus bei den Cloud-Prozessen auf einen Energieversorger der nächsten Generation gelegt. Hier geht es um Massenprozesse und natürlich die Verbindung von Commodity- und NON-Commodity-Produkten sowie um die schnelle Einführung komplett neuer Geschäftsmodelle. Das bedingt natürlich, dass "alte Zöpfe" bildlich gesprochen abgeschnitten werden müssen.

Wann ist mit der Fertigstellung der Cloud-Only-Variante zu rechnen?

Dies ist für Ende Q4 2021 geplant.

Was bedeutet dies nun für die anstehenden Umstellungsprojekte im Zusammenhang mit S/4HANA?

Mit der Cloud for Utilities stehen weitere Funktionen und Prozesse zur Verfügung, die in der zukünftigen Zielarchitektur verortet werden müssen. Hierbei ist bereits im Vorfeld einer Umstellung zu prüfen, wo welche Prozesse und Funktionen abzubilden sind. Die bisher meist eindeutige Zuordnung zwischen Anforderung und Softwarelösung gehört der Vergangenheit an. Zukünftige gibt es unterschiedliche Möglichkeiten die Anforderungen der Fachbereiche mit einer Lösung zu bedienen. Gerade auch diese Wahlmöglichkeiten machen eine übergreifende Strategie/Architektur notwendig. Es ist daher davon auszugehen, daß in Zukunft unterschiedliche Hybridszenarien zum Tragen kommen, die dann dynamisch auf die wechselnden Anforderungen angepasst werden können.

Gern unterstützen wir bereits in der Vorprojekten bei der Definition und Auslegung der zukünftigen Zielarchitektur.

WAS SIND DIE TRENDS IN DER
UTILITIES BRANCHE?

ÜBERBLICK

Mit der SAP Cloud for Utilities (C4U) konzentriert sich SAP ganzheitlich auf den integrierten Lead-to-Cash-Prozess für Multi-Service-orientierte Versorgungsunternehmen in allen Märkten. Fertige End-to-End Geschäftsprozesse aus der Cloud für alle Marktrollen sind das Ziel.

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