Fachartikel

Zählerablesung optimieren
von cronos

Zählerablesung zur Zeiten der Digitalisierung optimieren

Auch wenn die Digitalisierung in aller Munde ist: In der Realität gibt es noch Mitarbeiter im Außendienst, die von Haus zu Haus gehen und die Zählerstände für den Verbrauch von Strom, Gas, Wasser und Wärme ablesen. Mit der effizienten Beschaffung der Zählerstände hat sich der Netzbetreiber inetz, eine hundertprozentige Tochter der eins energie in sachsen GmbH & CO. KG, auseinandergesetzt. Unterstützt durch die TU Chemnitz, wurde der komplette Prozess wissenschaftlich durchleuchtet.

Mirco Wünsch, Abteilungsleiter Geschäftsabwicklung bei eins: „Gemeinsam mit der TU Chemnitz konnten wir regionale Verdichtungen beim Ablesen herausarbeiten. So kamen wir zu vier neu strukturierten Ablesegebieten. Es galt dabei, gesetzliche und unternehmensindividuelle Vorgaben zu berücksichtigen. Wir haben Prozesszeiten, geografische Gegebenheiten, Bebauungs- und Versorgungsdichte sowie die zurückzulegenden Wegstrecken betrachtet. Am schwierigsten war es, belastbare und in der Praxis anwendbare Prozesszeiten zu bestimmen, die robust genug sind, den Einflüssen des Tagesgeschäftes standzuhalten. Die unterschiedlichen Charakteristika einer Großstadt, des städtischen Umlands, des ländlichen Raumes oder einer Mischzone mussten dabei beachtet werden. Unter diesen Prämissen den wöchentlichen Arbeitsaufwand für die Ableser festzulegen, war keine einfache Aufgabe im Projekt. Auch die Jahreszeit spielt bei der Routenplanung eine Rolle. So benötigen wir beispielsweise auf rund 1.000 Höhenmetern im Ort Oberwiesenthal im Erzgebirge im Mai viel weniger Zeit für das Ablesen als im Winter, wenn dort viel Schnee liegt.“

 

Datenschutz*
Was ist die Summe aus 4 und 6?

Zurück

Copyright 2020 cronos Unternehmensberatung GmbH
cronos Unternehmensberatung GmbH Logo © Copyright cronos Unternehmensberatung GmbH
Business Address:Am Mittelhafen 14,Münster,48155,GERMANY |Tel: +49 251 39966-0 |Email: cronos@cronos.de.